Functional Training

Unter dem Begriff „Functional Training“ kann man viele verschiedene Trainingsmethoden aufzählen. Eine davon ist das funktionale Seiltraining.

Das Trainieren bzw. Therapieren mit den Seilen wurde erstmals Mitte der 80iger Jahre in Norwegen entwickelt. Hauptsächlich wurde das Seiltraining zur Therapie und Rehabilitation des Schultergürtels und zur Rumpfstabilisierung verwendet.

Das Training mit dem „Sling-Exercise-Training“ kurz  „S.E.T.“  hat sich immer mehr in den Therapieeinrichtungen etabliert. Mit seiner enormen Breite an Anwendungsbereichen fand es nicht nur Einsatzmöglichkeiten in Therapie- und Rehabilitationsein­richt­ungen. Es fand auch immer mehr Beliebtheit im Fitness- und Leistungsbereich. Training für Jedermann und bietet hervor­ragende Möglichkeiten um die Verletzungsanfälligkeit zu verringern und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Verletzungsanfälligkeit zu verringern und die Leistungsfähigkeit zu steigern ist ein guter Übergang um Ihnen das Thema „Functional Training“ ein bisschen näher zu bringen.

seiltrainingIm konventionellen Krafttraining trainieren Sie meistens nur isolierte Muskelpartien, während beim „Functional Krafttraining“ immer mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden.

Das „Functional Training“ wurde uns in die Wiege gelegt. Schauen Sie sich mal ein kleines Kind an. Achten Sie darauf, wie sich ein Baby bewegt und was es für Bewegungen macht oder wie es Gegenstände erkundet und aufnimmt. Sie werden im „Functional Training“ einige dieser Bewegungen wiederfinden.

Beim „Functional Training“ kommt es auf komplexe und fein koordinierte Abläufe innerhalb von Muskelketten und dem Zentralnervensystem an. Dieses Zusammenspiel spielt eine sehr große Rolle.

In den meisten Trainingsvarianten wird oft, aber nicht immer, isoliert trainiert, da wir von den konventionellen Kraftgeräten geführt werden. Es liegt in unserer Natur, mehrdimensionale Bewegungen durchzuführen. So können sich Kraft, Koordination und Beweglichkeit besser entwickeln.

Zu der Kraft, auf der nicht das Hauptaugenmerk liegen sollte, kommt auch die Beweglichkeit (über mehrere Gelenke), das Gleichgewicht und die Körperstabilität. Einseitigen Muskel­entwicklungen, sogenannte Muskeldysbalancen, können durch das Seiltraining ausgeglichen werden. Zum Beispiel Bandscheiben­vorfälle entstehen in den meisten Fällen  durch Muskel­dysbalancen, falsche Muskelspannungen oder Körperfehl­stellungen.

Auf diesem Wege möchte ich mich bei dir, Ronny, für die tolle umfangreiche Trainingsunterstützung bedanken! Durch Deine Übungen konnte ich in der Saisonpause meine Trainingsdefizite aufarbeiten, die meinen Körper wieder nach vorne gebracht haben! Kann Dich nur weiter empfehlen – Danke!
Björn Wiegers, 32, Handballprofi beim ASV Hamm Westfalen