Studien

Im Nachfolgenden finden Sie einige wissenschaftliche Studien vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth (BOECKH-BEHRENS W.-U./SCHÄFFER, G., 2002)

  • Dritte wissenschaftliche Studie mit dem BodyTransformer
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    Untersuchungsziel
    Es war das Ziel dieser Studie, die Trainingseffekte eines konventionellen
    Kratfftrainings, des maxxF-Trainings und des EMS-Trainings am
    BodyTransformer zu vergleichen.

    Probanden
    80 männliche Sportstudenten, Durchschnittsalter 22,4 Jahre
    • Gruppe 1 (konventionelles Krafttraining): n=20
    • Gruppe 2 (maxxF Training): n=22
    • Gruppe 3 (EMS-Training): n=20
    • Kontrollgruppe: n=18

    Trainingsumfang
    Trainingszeitraum 6 Wochen, insgesamt 12 Trainingseinheiten,
    Trainingshäufigkeit 2x pro Woche

    Krafteffekte
    • Maximalkraft
    Die Zunahme der Maximalkraft fällt insgesamt gering aus. Dabei erzielten
    das konventionelle Krafttraining (KKT) und das maxxF-Training deutlich
    bessere Zuwächse als das EMS-Training, das insgesamt keine bis sehr
    geringe Zunahmen der Maximalkraft provozierte. Auffallend ist der große
    Vorsprung des maxxF-Trainings bei der Testübung Lat-Ziehen, der auf die
    hoch intensive Übung Lat-Drücken in Rückenlage zurückzuführen ist.
    • Kraftausdauer
    Die Veränderung in der Kraftausdauer zeigt die erwarteten deutlichen
    Zuwächse, wobei das konventionelle Krafttraining (KKT) und das maxxFTraining vergleichbar gut abschneiden. Die Kraftausdauergewinne des EMSTrainings fallen wiederum sehr gering aus.

    Anthropometrische Daten
    • Körperumfänge, Körperfett
    Die Zunahme der Körperteilumfänge spiegelt weitgehend die Zunahme an
    Muskelmasse wider, da der Fettwert kaum Veränderungen zeigte und der
    Ausgangswert mit ca. 13 % Fett sehr gering war. Alle 3 Trainingsgruppen
    erreichen ähnlich große Umfangszunahmen, wie ein Vergleich der Summen aller gemessenen Umfangsveränderungen in cm zeigt: EMS-Training 3,49, maxxF-Krafttraining ohne Geräte 3,13 und konventionelles Krafttraining (KKT) 2,83.

  • Sechste wissenschaftliche Studie mit dem BodyTransformer

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    Untersuchungsziel
    Ziel dieser Arbeit war es, herauszufinden, ob sich im Feldversuch durch ein
    elektrisch stimuliertes Ganzkörpertraining mit dem BodyTransformer positive
    Veränderungen bezüglich Kraft, anthropometrischen Messgrößen,
    Körpergefühl, Stimmung, allgemeinen Gesundheitsfaktoren,
    Rückenschmerzen und Inkontinenz feststellen lassen.

    Probanden
    134 Probanden (102 Frauen und 32 Männer), Durchschnittsalter 42,5 Jahre
    • Untersuchungsgruppe: n=134
    • Kontrollgruppe: n=10

    Ergebnisse
    Reduzierung der Rücken- und Inkontinenzbeschwerden
    • 82% der Teilnehmer konnten ihre Rückenschmerzen verringern, bei
    30% waren sie ganz verschwunden. 40% der Probanden klagten vor
    dem Training über chronische Schmerzen, nur noch 9% nach dem
    Training. Die stärksten Verbesserungen wurden in den ersten Wochen erzielt.
    • Eine Verbesserung der Inkontinenzbeschwerden wurde bei 76% der
    Frauen festgestellt, 33% waren sogar beschwerdefrei. Die Zahl der
    Beschwerdesituationen wurde deutlich reduziert (ca. 50 %).

    Krafteffekte
    • Die Trainingsgruppe verbesserte ihre Maximalkraft um 12%, ihre
    Kraftausdauer um 70%. Frauen verbesserten ihre Maximalkraft etwas
    stärker als Männer (14% vs. 7%). Der Kraftausdauervergleich ergab
    keine geschlechtsspezifischen Unterschiede. Differenzen nach Altersoder
    Gewichtsklassen bestanden nicht.

    Anthropometrische Messgrößen
    • Körpergewicht und BMI blieben annähernd gleich, der relative
    Körperfettanteil reduzierte sich in der Trainingsgruppe um 1,4 %, in der
    Kontrollgruppe erhöhte er sich um 7%. Jüngere Trainierende nahmen stärker ab (3% weniger Körperfett) als ältere (0,2 % weniger Körperfett).
    Geschlechts- oder gewichtsbedingte Veränderungen ergaben sich nicht.
    • Die Trainingsgruppe konnte ihre Umfangswerte signifikant
    verringern. Der Körperumfang reduzierte sich signifikant bei den
    weiblichen Teilnehmern an Brust (- 0,7 cm), Oberschenkel (- 0,4 cm),
    Taille (- 1,4 cm) und Hüfte (- 1,1 cm), nicht aber an den Oberarmen.
    Bei den männlichen Probanden wurden Umfangsreduktionen an der
    Taille (- 1,1 cm) und Zuwächse an Oberarm (1,5 cm), Brust (1,2 cm)
    und Oberschenkel (0,3 cm) gemessen. Die Kontrollgruppe zeigte keine
    Verbesserungen und nahm an Taille und Hüfte sogar leicht zu.

    Belastungsintensität
    • Hohe Intensitäten brachten bei 39% der Rückenpatienten völlige
    Beschwerdefreiheit, niedrige Intensitäten lediglich bei 19%.
    • Bei Inkontinenz ergab eine hohe Intensität an der Gesäßelektrode
    deutlich bessere Ergebnisse: 93% (versus 67%) konnten ihre
    Beschwerden verringern, 47% erlangten wieder völlige Kontinenz
    (versus 22%). Darüber hinaus förderte eine hohe Intensität das Gefühl
    für Körperstabilität in stärkerem Maße. Folgende negative Wirkungen
    hoher Intensität konnten festgestellt werden: Stärkerer Muskelkater,
    größere Energielosigkeit und eine subjektive geringere Beweglichkeit.

    Allgemeine Befindlichkeit
    • Das Körpergefühl verbesserte sich bei 83% der Personen bezüglich ihrer
    Verspannungen, 89% fühlten sich strammer oder stabiler. 84%
    empfanden eine verbesserte Leistungsfähigkeit und zudem bemerkten
    87% subjektive positive Körperformungseffekte. Missempfindungen wie
    Übelkeit oder leichte Schmerzen wurden während des Trainings bei
    13% der Probanden festgestellt, 10% machten negative Erfahrungen
    (Erschöpfung, Kältegefühl, Langeweile, Angst), mehr als zwei Drittel
    berichteten von positiven Gefühlen. Das Training wurde von 90% der
    Teilnehmer positiv empfunden.
    • 81 % fühlten sich nach dem Training aktivierter, 65% besser gelaunt
    und 32% ruhiger; 40% waren weniger ärgerlich, 47% weniger
    angespannt, 43% weniger deprimiert und 49% weniger energielos.
    • Eine subjektive Verbesserung hinsichtlich der Ausdauer bemerkten
    71,3 % eine bessere Beweglichkeit gaben 64% an und 88% wiesen
    mehr Muskelkraft auf, 79% registrierten eine gestiegene Vitalität und
    50% fühlten sich nach dem Training entspannter.

  • Siebente wissenschaftliche Studie mit dem BodyTransformer

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    Untersuchungsziel
    Es war das Ziel dieser Studie, den Einfluss unterschiedlicher Pausendauer
    beim EMS-Training auf die Krafteffekte zu ermitteln. Zudem sollte die
    Auswirkung eines EMS-Trainings auf das Enzym Kreatinkinase gemessen
    werden.

    Probanden
    52 männliche Sportstudenten, Durchschnittsalter 22,3 Jahre
    • Gruppe 1: n=21
    • Gruppe 2: n=20
    • Kontrollgruppe: n=11

    Ergebnisse
    Krafteffekte
    • Die größten Krafteffekte wurden für die dynamische Kraftausdauer des M. tricepsbrachii (Dreiköpfiger Oberarmmuskel) gemessen: 81,91% (Gruppe 1) und 73,74% (Gruppe 2).
    • Es werden hochsignifikante Steigerungen der dynamischen Kraftausdauer
    des M. latissimusdorsi um 25,65 % in Gruppe 1 und 31,87 % in Gruppe 2.
    • Es werden hochsignifikante Steigerungen der dynamischen Maximalkraft
    des M. tricepsbrachii um 14,73 % in Gruppe 1 und 14,67 % in Gruppe 2.
    • Es werden hochsignifikante Steigerungen der dynamischen Maximalkraft
    des M. latissimusdorsi (Breiter Rückenmuskel) von 7,79% (Gruppe 1) und
    8,89% (Gruppe 2) erreicht.
    • Bei der statischen Kraftausdauer des M. tricepsbrachii (Dreiköpfiger Oberarmmuskel) wurden hochsignifikante Steigerungen um 33,90% (Gruppe 1) und 19,41% (Gruppe 2) erzielt.
    • Hinsichtlich der statischen Maximalkraft des M. tricepsbrachii konnte nur
    in Gruppe 2 eine hochsignifikante Steigerung beobachtet werden (5,16%).
    Gruppe 1 erzielte keine signifikante Steigerung.

    Anthropometrische Messgrößen
    Hinsichtlich des Köpergewichts und des Körperfettanteils ergaben sich weder
    bei beiden Untersuchungsgruppen noch bei der Kontrollgruppe signifikante
    Unterschiede.

    siebente_studie_grafik

  • Achte wissenschaftliche Studie mit dem BodyTransformer

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    Wissenschaftliche Studie
    Es war das Ziel dieser Studie, einen Vergleich der Muskelspannungen im
    EMS-Training mit dem BodyTransformer zum konventionellen Krafttraining
    herzustellen (Teil 1). Zusätzlich sollten die physiologischen Parameter
    Laktat und Herzfrequenz erfasst werden (Teil 2).Zur übersichtlicheren
    Darstellung der Untersuchungen werden die Methodik als auch die
    Ergebnisse in zwei Teilen dargestellt. Die Diskussion der Ergebnisse erfolgt
    im Anschluss.

    Probanden
    Vier männliche Probanden, Durchschnittsalter 24,3 Jahre

    Ergebnisse
    • Die Elektromyographie ist kein geeignetes Messverfahren zur
    Bestimmung der Muskelspannung im EMS-Training. Die gemessenen
    Muskelspannungen werden immer durch Interferenzwirkungen des
    EMS Stroms verfälscht
    • Auch der Einsatz eines Oszilloskops als weiteres Messverfahren kann
    nicht zur Separation der Interferenzspannung beitragen. Es gibt jedoch
    Aufschluss über die in dem EMS-Training mit dem BodyTransformer
    verwendeten Stromparameter (Gerätespannung ca. 30V, Stromstärke ca.
    40 mA bei einem 10-minütigen, intensiven EMS-Training).
    • Erst das subjektive Kontraktionsempfinden stellt sich als geeignete
    Methode zum Nachweis von Interferenzströmen heraus. Es stellt zudem
    einen möglichen Ansatz zur Separation der Muskelspannung von der
    EMS Spannung und zur Einschätzung der Trainingsintensität dar.Der Stromfluss der EMS-Elektroden findet nicht nur in der direkten Verbindung zwischen einem EMS-Elektrodenpaar statt, er verteilt sich auch nach außerhalb.
    • Das Anlegen von zwei EMS-Elektrodenpaaren gegenüber nur einem
    Elektrodenpaar hat eine subjektiv empfundene Intensivierung der
    Kontraktionsstarkeder Muskulatur zur Folge. Eine damit einhergehende
    Erhöhung der EMG-Werte wurde nicht festgestellt.
    • Der Stromfluss der EMS breitet sich auf den gesamten Körper aus und
    verbleibt nicht nur lokal am Innervationsort. Mögliche gesundheitliche
    Risiken dieser Ausstrahlungen sind zu diskutieren.

    Erhebung der Parameter Laktat und Herzfrequenz
    Zwölf männliche Probanden, Durchschnittsalter 23,7 Jahre

    Kontrollverfahren Laktatmessung:
    Messzeitpunkte im EMS-Training: Vor Trainingsbeginn, nach 5 min, 10 min
    Training und 3 min nach Belastungsende.
    Messzeitpunkte im konventionellen Krafttraining: Vor Trainingsbeginn,
    nach Aufwärmphase, nach 4., 8., 12. Satz und 3 min nach
    Belastungsende.

    Herzfrequenzmessung:
    Messzeitpunkte: im konventionellen Krafttraining kontinuierliche
    Aufzeichnung über die gesamte Trainingsdauer, im EMS-Training vor
    Trainingsbeginn, nach 5 und 10 min Training sowie 3 min nach
    Belastungsende

    Bestimmung des subjektiven Kontraktionsempfindens
    Bestimmung der Reglerwerte am BodyTransformer

    Ergebnisse
    • Eine Betrachtung aller Muskeln mit direkter Elektrodenapplikation des
    Bodytransformers ergibt bei der Trainingsvorgabe „intensiv“ ein
    durchschnittliches, subjektives Kontraktionsempfinden von 4,19, also ein
    Kontraktionsempfinden von „mittel“ für ein 10-minütiges EMS-Training auf
    der achtstufigen Skala in Anlehnung an Boeckh-Behrens/Buskies: 0 =
    Keine Kontraktion, 1 = sehr leicht, 2 = leicht, 3 = leicht-mittel, 4 = mittel,
    5 = Mittel bis stark, 6 = stark, 7 = sehr stark.
    • Die Aufzeichnung des Kontraktionsempfindens kann zur
    Intensitätssteuerung des EMS-Trainings, zur Überprüfung der
    Kontraktionsintensität verschiedener Muskeln, zur Optimierung des
    Elektrodenkorsetts des Bodytransformers und zur Intensivierung
    bestimmter Posen beitragen.Die laktazide Belastung im konventionellen
    Krafttraining liegt über den gesamten Trainingsverlauf hinweg sowie auch
    in der Nachbelastungsphase hochsignifikant (p < 0,01) über der im
    EMS-Training. Das konventionelle Training erzielt die höchsten Laktatwerte mit
    durchschnittlich 13,31 mmol/l direkt am Belastungsende. Das EMS-Training weist zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls seinen höchsten
    Durchschnittswert mit nur 5,78 mmol/l auf. Die individuellen Laktatspitzen
    lagen im konventionellen Krafttraining bei 17,05 mmol/l und im
    EMS-Training bei 10,29 mmol/l.
    • Die Herzfrequenzen übersteigen im konventionellen Krafttraining
    signifikant (p < 0,05) die Werte des EMS-Trainings. Unter der
    konventionellen Belastung an Geräten werden mit durchschnittlich 142
    Schlägen/min über die gesamte Belastungsphase hinweg höhere
    Herzfrequenzen erzielt als während des EMS-Trainings, wo nach 10
    Minuten durchschnittlich lediglich 108 Schlägen/min erreicht werden. Der
    individuelle Maximalwert wird während des konventionellen Krafttrainings
    mit 179 Schlägen/min erreicht. Innerhalb des EMS-Trainings liegt er bei
    147 Schlägen/min.
    • Es besteht ein signifikanter Zusammenhang (p < 0,05) zwischen der
    Höhe des Reglerwertes und dem resultierenden Laktatwert. Je höher die
    Einstellung am EMS-Gerät gewählt wird, desto höher liegt die laktazide
    Belastung im Trainingsverlauf.
    • Es war bei dieser Untersuchung kein signifikanter Zusammenhang
    zwischen der Höhe des Reglerwertes und dem Herzfrequenzverhalten
    festzustellen. Bei einer Erhöhung der Probandenzahl ist eine Korrelation
    jedoch zu erwarten.

  • Neunte wissenschaftliche Studie mit dem BodyTransformer

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    Untersuchungsziel
    Die allgemeine Fragestellung der Arbeit lautete: „Ist ein Training mit dem
    BodyTransformer (Elektromyostimulationstraining) bei einer
    Trainingsdauer von nur 10 bzw. 5 Minuten noch kraftwirksam? Eine
    Untersuchung zum Einfluss der Trainingsdauer auf die Krafteffekte.“
    Zudem sollten die Auswirkungen eines EMS-Trainings auf das Enzym
    Creatinkinase, sowie anthropometrische Messgrößen und subjektiv
    wahrgenommene Parameter überprüft werden.

    Probanden
    55 männliche Sportstudenten, Durchschnittsalter, 22,9 Jahre
    • Gruppe 1 (5 Min. Training): n = 22
    • Gruppe 2 (10 Min. Training): n = 22
    • Kontrollgruppen: n = 11

    Ergebnisse
    Krafteffekte
    • Beide Gruppen erzielten höchstsignifikante (p £ 0,001) Steigerungen
    der dynamischen Kraftausdauer bei der Übung „Lat-Ziehen zum
    Nacken“ von 16% in Gruppe 1 (5 min.) bzw. 15% in Gruppe 2 (10
    min.).
    • Beide Gruppen erzielten hochsignifikante (p £ 0,01) Steigerungen
    der dynamischen Kraftausdauer bei der Übung „Trizepsdrücken am
    Kabelzug“ von 28% in Gruppe 1 (5 min.) bzw. 34% in Gruppe 2 (10
    min.).
    • Beide Gruppen erzielten höchstsignifikante (p £ 0,001) Steigerungen
    der dynamischen Kraftausdauer bei der Übung „Beinpresse
    horizontal“ von 41% in Gruppe 1 (5 min.) bzw. 32% in Gruppe 2
    (10 min.).
    • Für die Krafteffekte konnte kein signifikanter Unterschied ermittelt
    werden (p >0,05), ob mit einer Dauer von 5 oder 10 Minuten
    trainiert wurde.
    • Gruppe 1 (5 min.) erzielte höchstsignifikante (p £ 0,001), Gruppe 2
    (10 min.) hochsignifikante (p £ 0,01) Steigerungen der dynamischen
    Maximalkraft bei der Übung „Lat-Ziehen zum Nacken“ von 4% bzw.
    3%.
    • Beide Gruppen erzielten höchstsignifikante (p £ 0,001) Steigerungen
    der dynamischen Maximalkraft bei der Übung „Trizepsdrücken am
    Kabelzug“ von 10% bzw. 8%.
    • Gruppe 1 (5 min.) erzielte hochsignifikante (p < 0,01), Gruppe 2
    (10 min.) signifikante (p < 0,05) Steigerungen der dynamischen
    Maximalkraft bei der Übung „Beinpresse horizontal“ von 6% bzw.
    4%.

    Anthropometrische Messgrößen
    • Hinsichtlich des Körpergewichts konnten mit 0,83 % (Gruppe 1) und
    0,90 % (Gruppe 2) jeweils signifikante (p ^ 0,05) bzw.
    hochsignifikante (p £ 0,01) Gewichtszunahmen gemessen werden.
    • Beim Körperfettgehalt konnte eine hochsignifikante Erhöhung (p £
    0,01) von 4% in Gruppe 2 gemessen werden, während sich in
    Gruppe 1 keine signifikanten Veränderungen (p > 0,05) zeigten.

    Creatinkinasewert (CK – Wert)
    • Hinsichtlich der Creatinkinaseaktivität konnten keine signifikanten
    Unterschiede zwischen den Trainingsgruppen gemessen werden,
    wobei in Gruppe 2 (10 min.) mit 761 U/l ein etwas höherer Wert als
    in Gruppe 1 (5 min.) mit 595 U/l gemessen wurde.
    • Die Creatinkinaseaktivität wird hauptsächlich durch die
    Trainingsintensität beeinflusst.

  • Zehnte wissenschaftliche Studie zum BodyTransformer

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    Fragestellung/ Untersuchungsziel
    Die allgemeine Fragestellung der Arbeit lautete: „Welchen Einfluss hat
    eine gezielte Nahrungsergänzung auf die Effekte eines
    Elektromyostimulationstrainings am Body Transformer?“ Dabei sollten die
    Auswirkungen eines EMS-Trainings auf die Krafteffekte, auf das Enzym
    Creatinkinase sowie auf anthropometrische Messgrößen gemessen
    werden.

    Probanden
    54 männliche Studenten, Durchschnittsalter 23,8 Jahre
    • Gruppe l (ohne Nahrungsergänzung): n =17
    • Gruppe 2 (mit Nahrungsergänzung): n = 19
    • Kontrollgruppe: n =18

    Nahrungsergänzung
    Nach jeder Trainingseinheit erhielt die Gruppe 2 drei Shakes verabreicht.
    Innerhalb der ersten 45 Minuten nahmen die Probanden ein Kohlenhydrat-
    Proteinsupplement (u.a. 85 g Kohlenhydrate; g Proteine; 12,5 g Fett; 93
    mg Vitamin C; 15 mg Vitamin E; 561 kcal) ein, vier und 24 Stunden nach
    dem Training erhielten sie jeweils ein Proteingetränk (u.a. 18g Kohlenhydrate;
    34 g Proteine; 5 g Fett; 21 mg Vitamin C; 3 mg Vitamin E; 255 kcal).

    Ergebnisse
    Ernährung
    • Während des Untersuchungszeitraums nahm Gruppe 2 (mit
    Nahrungsergänzung) signifikant (p < 0,05) mehr Vitamin E als Gruppe
    l (ohne Nahrungsergänzung) und höchst signifikant (p < 0,001) mehr
    als die Kontrollgruppe zu sich.
    • Bezüglich der Energieaufnahme, der Energiebilanz, der
    Proteinaufnahme und Proteinbilanz sowie der Vitamin C-Aufnahme und
    -bilanz gab es keine signifikanten (p > 0,05) Unterschiede zwischen
    den Gruppen.
    • Gruppe 2 (mit Nahrungsergänzung) konnte durch die
    Nahrungsergänzung die Proteinaufnahme signifikant (p < 0,05) und die
    Vitamin E-Aufnahme höchst signifikant (p < 0,001) erhöhen. Bei der
    Kalorien- und Vitamin C-Aufnahme gab es keine signifikanten (p >
    0,05) Veränderungen.

    Krafteffekte
    • Bezüglich der Kraftwerte konnten keine signifikanten (p > 0,05)
    Unterschiede zwischen den Gruppen l (ohne Nahrungsergänzung) und
    2 (mit Nahrungsergänzung) beobachtet werden.
    • Beide Gruppen erzielten hochsignifikante (p < 0,01) Steigerungen der
    Kraftausdauer bei der Übung „Lat-Ziehen zum Nacken“ von 20,85 %
    bzw. 33,96 %.
    • Beide Gruppen erzielten hochsignifikante (p < 0,01) Steigerungen der
    Kraftausdauer bei der Übung „Trizeps-Drücken am Kabelzug“ von 35,41
    % bzw. 49,03%.
    • Beide Gruppen erzielten hochsignifikante (p < 0,01) Steigerungen der
    Kraftausdauer bei der Übung „Beinpresse horizontal, einbeinig“ von
    79,55 % bzw. 62,81 %.
    • Gruppe l (ohne Nahrungsergänzung) erzielte keine signifikanten (p >
    0,05), Gruppe 2 (mit Nahrungsergänzung) hochsignifikante (p < 0,01)
    Steigerungen der dynamischen Maximalkraft bei der Übung „Lat-Ziehen
    zum Nacken“ von 1,82% bzw. 3,71 %.
    • Beide Gruppen erzielten hochsignifikante (p < 0,01) Steigerungen der
    dynamischen Maximalkraft bei der Übung Trizeps-Drücken am
    Kabelzug“ von 9,54% bzw. 9,39 %.
    • Beide Gruppen erzielten signifikante (p < 0,05) Verbesserungen der
    dynamischen Maximalkraft bei der Übung ,3einpresse horizontal,
    einbeinig“ von 5,25 % bzw. 6,52 %.
    • Die Kontrollgruppe erzielte beim Lat-Ziehen keine signifikanten (p >
    0,05), beim Trizeps-Drücken hochsignifikante (p < 0,01) und an der
    Beinpresse signifikante (p < 0,05) Steigerungen der Maximalkraft.

    Anthropometrische Messgrößen
    • Gruppe 2 (mit Nahrungsergänzung) verzeichnete signifikant (p < 0,05)
    höhere Zunahmen bei Körpergewicht und -fettgehalt als Gruppe l (ohne
    Nahrungsergänzung).
    • Gruppe 2 erzielte höchst signifikante (p < 0,001) Zunahmen beim
    Körpergewicht und -fettgehalt von 1,61 %bzw. 6,71 %.
    • Gruppe 1 und die Kontrollgruppe erzielten keine signifikanten (p >
    0,05) Steigerungen bezüglich des Körpergewichts und des
    Körperfettgehalts.
    • Hinsichtlich der Körperumfange gab es keinen signifikanten (p > 0,05)
    Unterschiede zwischen den Trainingsgruppen.

    Creatinkinasewert (CK – Wert)
    • Gruppe l (ohne Nahrungsergänzung) hatte signifikant (p < 0,05)
    größere Steigerungen des CK-Werts als Gruppe 2 (mit
    Nahrungsergänzung).
    • Beide Gruppen wiesen 24 Stunden nach einer Trainingseinheit eine
    höchst signifikant (p < 0,001) erhöhte Creatinkinaseaktivität mit 612
    U/l (Gruppe 1) bzw. 465 U/l (Gruppe 2) auf.

Da ich wenig Zeit habe um in ein Fitnessstudio zu gehen, bin ich zu project2inside und zu Ronny gekommen. EMS ist effektiv, macht Spass und lindert sogar die Probleme, die ich seit Jahren mit meiner Achillessehne habe. Ich schätze den persönlichen Kontakt/Betreuung.
Simone Gebauer, Mediaberatung Soester Anzeiger